
Röhrende Kettensäge, Rockermähne, Rumgezeter: Ende 2023 übernahm Javier Milei die Präsidentschaft in Argentinien. Aus Parlamentswahlen im Herbst 2025 ging er, flankiert von der US-Regierung, gestärkt hervor. Auch international heißt es über den selbsternannten Anarchokapitalisten oft, er bringe Argentinien nach Jahrzehnten der Misswirtschaft wieder auf Vordermann. Doch woraus besteht sein ultraliberales Schockprogramm? Wer profitiert von, wer leidet unter der Rosskur? Welchen Schaden nimmt die Demokratie? Ist die Kettensäge Ausdruck einer international erstarkenden Ultrarechten in einer Welt des Umbruchs? Und: Wie steht es um den Widerstand in einem Land, das sich einer rebellischen Tradition rühmt? Ausgehend von Mileis Schlachtruf »Es lebe die Freiheit, verdammt!« fragt der Autor, wessen Freiheit gemeint ist. Dafür sprach er mit Expertinnen, Politikern, Aktivistinnen und Journalisten, war auf Demonstrationen, in Suppenküchen oder bei Militärparaden. Er besuchte Lithium- und Kupferminen, das Öl- und Gasfeld Vaca Muerta und Wahlkampfveranstaltungen. Seine Analyse gibt, journalistisch aufbereitet, Hinweise darauf, welche Lehren aus dem Projekt Milei zu ziehen sind.
Vorstellungen
Sonntag, 1. November 2026, 11 Uhr
Linke Literaturmesse
Königstraße 93
Nürnberg
Donnerstag, 5. November 2026, 19 Uhr
Stadtteilzentrum Gasparitsch
Rotenbergstraße 125
70190 Stuttgart
Dienstag, 10. November 2026, 19 Uhr
Bürgerhaus Philipp-Scheidemann-Haus
Holländische Straße 74
34172 Kassel
Mittwoch, 11. November 2026, 19 Uhr
Café am Grün
Am Grün 28
35037 Marburg
Donnerstag, 12. November 2026, 19:30 Uhr
Centro Machado
Severinsmühlengasse 1
50678 Köln
Freitag, 13. November 2026, 19:30 Uhr
Oscar-Romero-Haus
Heerstraße 205
53111 Bonn
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