
Erscheint im April 2026
Röhrende Kettensäge, Rockermähne, Rumgezeter: Ende 2023 übernahm Javier Milei die Präsidentschaft in Argentinien. Aus Parlamentswahlen im Herbst 2025 ging er, flankiert von der US-Regierung, gestärkt hervor. Auch international heißt es über den selbsternannten Anarchokapitalisten oft, er bringe Argentinien nach Jahrzehnten der Misswirtschaft wieder auf Vordermann. Doch woraus besteht sein ultraliberales Schockprogramm? Wer profitiert von, wer leidet unter der Rosskur? Welchen Schaden nimmt die Demokratie? Ist die Kettensäge Ausdruck einer international erstarkenden Ultrarechten in einer Welt des Umbruchs? Und: Wie steht es um den Widerstand in einem Land, das sich einer rebellischen Tradition rühmt? Ausgehend von Mileis Schlachtruf »Es lebe die Freiheit, verdammt!« fragt der Autor, wessen Freiheit gemeint ist. Dafür sprach er mit Expertinnen, Politikern, Aktivistinnen und Journalisten, war auf Demonstrationen, in Suppenküchen oder bei Militärparaden. Er besuchte Lithium- und Kupferminen, das Öl- und Gasfeld Vaca Muerta und Wahlkampfveranstaltungen. Seine Analyse gibt, journalistisch aufbereitet, Hinweise darauf, welche Lehren aus dem Projekt Milei zu ziehen sind.
Vorstellungen
Donnerstag, 16. April 2026, 19:00 Uhr
Ort: junge Welt-Maigalerie, Torstraße 6, 10119 Berlin
Beginn: 19.00 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr
Eintritt: 10€ (Ermäßigt: 5€)
Moderation: Daniel Bratanovic (jW-Chefredakteur)
Mittwoch, 22. April 2026, 19:00 Uhr
Ort: Blauer Salon im Mehringhof, Gneisenaustr. 2A, 10961 Berlin
Beginn: 19.00 Uhr
Buchvorstellung & Diskussion mit Eugx Grotz (Asamblea en Solidaridad con Argentina Berlín)
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